Krankheiten

Bluthochdruck Ratgeber

Autor: Dr. Stefan Huxoll / veröffentlicht:

Erfahren Sie hier alles Wichtige zum Thema Bluthochdruck und Arteriosklerose und wie Sie Ihren Blutdruck auf ganz natürliche Weise senken können.

Bluthochdruck - Volkskrankheit Nr. 1

In diesem Ratgeber finden Sie nützliche Informationen und Tipps zur gefährlichen und oft unterschätzten Krankheit Bluthochdruck.
Unsere Empfehlungen sollen für Betroffene eine aktive Hilfestellung im Umgang mit der Krankheit sein und können aktiv zur Unterstützung und Behandlung beitragen.
Neben den Ursachen für Bluthochdruck werden auch die Gefahren analysiert sowie die bisherigen Therapieoptionen kritisch beleuchtet. Ein praktischer Selbsttest bietet jedem Nutzer zudem die Möglichkeit das individuelle Bluthochdruck Risiko ganz einfach selbst zu testen. Wie Sie den Blutdruck auf ganz natürliche Weise und ohne Medikamente senken können, zeigen wir Ihnen im Bereich der Natürlichen Alternativen.

Inhaltsverzeichnis

1. Was ist Bluthochdruck ?
2. Was sind die Ursachen & Symptome ?
3. Welche Gefahren lauern durch dauerhafte Medikamenteneinnahme ?
4. Wie kann ich meinen Blutdruck natürlich senken ?
5. Mit welchen Maßnahmen kann ich Bluthochdruck vorbeugen ?

1. Was ist Bluthochdruck?

Unter Bluthochdruck verstehen wir, wenn der Druck in unseren Arterien– also in den Blutgefäßen, eine bestimmte Grenze überschreitet.
Der genaue medizinische Begriff für einen erhöhten Blutdruck wird von Fachärzten auch als „arterielle Hypertonie“ bezeichnet. Der Blutdruck wird hierbei vom Herzschlag und von der Anspannung der Gefäßwände erzeugt. Die Referenzeinheit unseres Blutdrucks wird in Millimeter Quecksilbersäule (mmHg) bestimmt. Hierbei wird der Blutdruck immer in 2 Werten angegeben:

  • der systolische Blutdruck
  • der diastolische Blutdruck

Bei der Messung des Blutdruckes werden diese beiden Werte separat gemessen und angezeigt. Hierbei entsteht dann der erste, der obere/höhere Wert wenn sich das Herz zusammenzieht und das Blut in die Gefäße (Arterien) pumpt. Danach erschlafft das Herz wieder – der hierbei entstehende niedrigere/untere Wert ist der diastolische Blutdruck.
Unter Bluthochdruck verstehen Mediziner Werte die mindestens 140 zu 90 mmHg betragen!

2. Bluthochdruck

Was sind die Ursachen & Symptome

Es gibt eine ganze Reihe unterschiedliche Einflüsse die einen Bluthochdruck begünstigen und entstehen lassen können. Dazu zählen einerseits die nicht beeinflussbaren Faktoren wie das Erbgut/die Gene. Das bedeutet einerseits das wir ggfs. durch Vererbung einen erhöhten Blutdruck einfach so überliefert bekommen haben. Andererseits trägt auch der persönliche Lebensstil in vielen Fällen zur Entstehung von Bluthochdruck bei. Hierbei führen dann Stress, Bewegungsmangel, Übergewicht, intensiver Alkohol und Nikotinkonsum sowie Stress und Dauerbelastung die Rangliste der Risikofaktoren an.

Ursachen für Bluthochdruck:

  • Permanenter Stress
  • Übergewicht
  • Bewegungsmangel
  • Wachsender Bauchumfang
  • Hoher Alkohol- und Salzkonsum
  • Erhöhter Nikotingenuß
  • Medikamente z.B. durch Einnahme der Anti-Baby-Pille
  • Unzureichende Ernährung z.B. Mangel an Vitalstoffen

Grundsätzlich lässt sich feststellen das Männer und Frauen von Bluthochdruck zu gleichen Teilen betroffen sind. Jedoch fällt auf das bei Frauen ein Zusammenhang zwischen Bluthochdruck und dem Klimakterium besteht. Aktuelle Studien belegen hierzu mit Beginn der Wechseljahre einen deutlichen Blutdruck Anstieg.
Häufig spielen zudem andere Begleiterkrankungen, wie z.B. Diabetes, hohe Cholesterinwerte oder starkes Übergewicht bei Bluthochdruck eine große Rolle.
Ein dauerhaft erhöhter Blutdruck zeigt sich dann durch die nachfolgenden Symptome und kann, wenn dieser nicht rechtzeitig erkannt und behandelt wird, zu einer lebensbedrohlichen Erkrankung führen.

Bluthochdruck erkennen

Das sind die häufigsten Symptome:

  • Arteriosklerose
  • Herzrhythmusstörung
  • Herzinfarkt
  • Kurzatmigkeit
  • Morgendliche Kopfschmerzen
  • Müdigkeit
  • Nervosität
  • Ohrgeräusche / Tinnitus
  • Häufiges Nasenbluten
  • Schlaganfall
  • Schwindelgefühl
  • Sehstörungen
  • Übelkeit

Bluthochdruck ist inzwischen zur Zivilisationskrankheit geworden. Wissenschaftliche Studien belegen das weltweit betrachtet über 50% der Bevölkerung einen erhöhten Blutdruck aufweisen.
In Deutschland ist jeder zweite Bundesbürger von Bluthochdruck betroffen. Die traurige Bilanz: Herzinfarkt und Schlaganfall als Todesursache Nr. 1 führen hier inzwischen die Statistik an.

3. Welche Gefahren lauern durch dauerhafte Medikamenteneinnahme?

Wir leben inzwischen in einer Welt die immer hektischer wird. Druck, Belastung und Anspannung nehmen permanent zu. So ist es kaum verwunderlich das ein Arzt, der durch das moderne Gesundheitssystem für jeden Patienten nur noch wenige Minuten Zeit haben darf, sich kaum noch individuell auf diesen einstellen kann. Nur allzu schnell werden dann für eine möglichst schnelle pauschale Lösung dem Patienten Medikamente verschrieben, die ggfs. die Symptome abschwächen oder etwas lindern können - jedoch nicht die Ursache bekämpfen. Diesem akuten Zeitmangel in den modernen Arztpraxen ist es dann häufig geschuldet, das in den meisten Fällen wichtige Alltagstipps und Hinweise zur Unterstützung und Senkung des Blutdruckes ausbleiben.

Das nüchterne Fazit ist dann nicht selten, das der Arzt rasch ein sogenanntes Blutdrucksenkendes Präparat zur Lösung aufschreibt, der Patient jedoch auch nach vorschriftsmäßiger Einnahme keine wirkliche Verbesserung oder Linderung der Symptome verspürt. Nicht selten kommt es bedingt durch weitere Medikamentenkombinationen noch zu weiteren Krankheitserscheinungen. Und hier beginnt dann für viele Patienten ein echter Teufelskreis.
Neue Medikamente werden dann für diese neuen Krankheitserscheinungen zusätzlich verabreicht, die wiederum unerwünschte Neben- und Wechselwirkungen im Körper auslösen können.

Aus diesem Grund empfehlen inzwischen immer mehr Therapeuten und Fachärzte die unterstützende Behandlung von Bluthochdruck mit natürlichen Vitalstoffen die ihre Wirksamkeit in klinischen Studien eindrucksvoll belegen konnten. So können Bluthochdruck Patienten auch ohne die schwerwiegenden Nebenwirkungen zahlreicher Medikamente ihren Blutdruck auf ganz natürliche Weise erfolgreich behandeln.

A low shot of tall lavender flowers in a green fieldMit natürlichen Vitalstoffen können oft schwerlastige, blutdrucksenkende Präparate ersetzt werden.

Photo by Dorné Marting / Unsplash

4. Bluthochdruck & Arteriosklerose natürlich Behandeln

Grundsätzlich schadet ein erhöhter Blutdruck unserem Körper erheblich. Doch es gibt eine gute Nachricht:

Jeder Mensch kann eine ganze Menge tun, um einen erhöhten Blutdruck wieder zu senken um somit schwerwiegende Erkrankungen vorzubeugen!

Patienten mit leichtem Bluthochdruck weisen oftmals einen krankheitsbedingt modifizierten, spezifischen Nährstoffbedarf auf, der durch eine gezielte Nähstoffanpassung diätetisch behandelt werden kann. Gerade Menschen mit Bluthochdruck, Arteriosklerose oder Diabetes mellitus sollten daher unbedingt auf eine ausreichende Versorgung mit der natürlichen Aminosäure "Arginin" achten um die Gefäße optimal zu schützen.

Nobelpreis für L-Arginin

Die Jahrhundertsubstanz

Kaum eine Substanz ist heute in der modernen Gefäßtherapie so gut erforscht wie die Aminosäure Arginin.
L-Arginin gehört mit mehr als 1000 klinischen Studien, die die Wirksamkeit, Sicherheit und Verträglichkeit der Aminosäure herausarbeiten, inzwischen zu den besterforschten Nährstoffen überhaupt. Die zahlreichen positiven Eigenschaften von L-Arginin auf das Gefäß- sowie das Herz-Kreislauf-System mit Verbesserung der Durchblutung und Senkung des Bluthochdrucks sind heute weltweit anerkannt und durch internationale Meta-Analysen bestätigt worden.

Die große Bekanntheit verdankt die Aminosäure L-Arginin im wesentlichen ihrer großartigen Eigenschaft zur natürlichen Stickstoffmonoxidbildung im Körper und den hierzu im Jahre 1998 vergebenen Nobelpreis für Medizin an Robert F. Furchgott, Louis J. Ignarro und Ferid Murad. Diese erhielten den Nobelpreis für Medizin für ihre Forschungen über den Zusammenhang von Stickstoffmonoxid und dem Herz-Kreislaufsystem.

L-Arginin und die Bedeutung für Gefäße, Herz und Kreislauf

L-Arginin ist die einzige Aminosäure, aus der der essenzielle Botenstoff Stickstoffmonoxid (NO) hergestellt werden kann.
Stickstoffmonoxid ist ein Botenstoff der die Blutgefäße weitet, die gefährliche Verklumpung von Blutplättchen und eine Verkalkung der Gefäße (Arteriosklerose) verhindern kann sowie auf ganz natürliche Weise für eine bessere Durchblutung und einen normalen Blutdruck sorgt.
Aufgrund der relativ kurzen Lebensdauer muss Stickstoffmonoxid jedoch immer wieder neu aus der Nahrungsaminosäure L-Arginin gebildet werden – was dieser eine existenzielle Bedeutung für die Gesundheit zukommen lässt. Ein Mangel an Arginin zeigt sich häufig bei betroffenen Personen durch Bluthochdruck, Diabetes mellitus Typ 2, erektile Dysfunktion oder dem Metabolischen Syndrom.

Es ist inzwischen unbestritten das gesunde Arterien frei von Ablagerungen sind, flexibel, elastisch und dabei ein gut durchblutetes Muskelgewebe der Arterien aufweisen.

"Somit besitzt die Innenwand der Gefäße eine rosa Färbung"

-erklärt Prof. Dr. Jürgen Frölich, Arterioskleroseforscher an der Medizinischen Hochschule Hannover.

Bio-Arginin der pflanzliche Eiweißbaustein

Arginin ist ein körpereigener Eiweißbaustein, der auch als semi-essentielle Aminosäure bezeichnet wird. Semi-essentiell bedeutet dabei, das unser Körper das wertvolle Arginin nur zu einem geringen Anteil selbst herstellen kann. Daher ist es gut zu wissen, dass es zahlreiche Lebensmittel gibt die uns eine Argininaufnahme über die Ernährung ermöglichen - Zu den Arginin haltigen Lebensmitteln zählen z.B.: Hülsenfrüchte, Nüsse, Gemüse und Fleisch.

Fachärzte wissen heute das der Bedarf an Arginin durch die körpereigene Produktion sowie die Zufuhr argininreicher Nahrungsmittel bei bestimmten Krankheitsbildern häufig nicht mehr ausreichend abgedeckt wird.
Klinische Studien belegen, dass im besonderen Patienten mit erhöhtem Blutdruck und Arteriosklerose häufig einen krankheitsbedingt erhöhten, und somit einen ganz spezifischen Nährstoffbedarf aufweisen, der durch eine gezielte Nährstoffanpassung diätetisch behandelt werden kann. In diesen Fällen kann eine zusätzliche Einnahme von Arginin sinnvoll und äußerst hilfreich sein.

Kann die moderne Ernährung einen erhöhten Arginin Bedarf im krankheitsfall abdecken?

Wer sich heute gesund und abwechslungsreich ernährt, dazu regelmäßig Sport treibt und ohne körperliche Beschwerden lebt, darf sich wohl zu den glücklichen Menschen zählen.
Über die tägliche Nahrung lässt sich Arginin aus verschiedenen Lebensmitteln beziehen.

In welchen Lebensmitteln kommt Arginin vor?

Arginin kommt dabei bevorzugt in proteinreichen Nahrungsmitteln wie Hülsenfrüchten, Nüssen, Ölsaaten und auch in Fleisch vor.
Als Arginin-Testsieger sind hierbei Kürbiskerne zu nennen, diese enthalten vier Mal mehr Arginin als dies im Fleisch vorkommt. Auch Meeresfrüchte, Garnelen, Muscheln, Hummer & CO zählen als wichtiger Lieferant von Arginin. Auch in Milch, Joghurt, Quark und Käse ist Arginin enthalten, allerdings nur in vergleichsweise kleineren Mengen.
Da jedoch gerade Meeresfrüchte, Kürbiskerne und Hülsenfrüchte in unserer täglichen Ernährung eher unregelmäßig bis selten verzehrt werden bzw. die klassischen Verzehrmengen nicht den erhöhten Arginin-Bedarf decken können, empfiehlt sich eine natürliche und gleichzeitig hochwertige Arginin-Ergänzung zur Vorbeugung.
Wenn jedoch Erkrankungen wie leichter Bluthochdruck oder Arteriosklerose im Frühstadium zu einem modifizierten Nährstoffbedarf führen, ist eine diätetische Behandlung mit hochdosierten Arginin sinnvoll und hilfreich.

Kürbiskerne - der beste, natürliche Arginin Lieferant.
Photo by chuttersnap / Unsplash

Vitamin B 6, Vitamin B12 und Folsäure

Nicht selten geht ein krankheitsbedingter modifizierter Nährstoffbedarf an Arginin ebenso mit einem krankheits bedingten Mehrbedarf von Vitamin B6, Vitamin B12 und Folsäure einher.
In diesem Fall können die Homocysteinkonzentrationen im Blut erhöht sein. Fragen Sie Ihren Arzt nach dem aktuellen Wert Ihres Homocysteinspiegels.

5. Mit welchen Maßnahmen kann ich Bluthochdruck vorbeugen?

Schützen Sie Ihre Gefäße!

Sie können die Gesundheit Ihrer Gefäße aktiv unterstützen, indem Sie verschiedene Verhaltensweisen beachten.

Die Risikofaktoren für Arteriosklerose sind sehr breit gefächert. Gehen Sie daher in regelmäßigen Abständen zur Vorsorgeuntersuchung. Ein besonderes Augenmerk sollten Sie hierbei auf den Blutdruck legen, sowie auf Übergewicht und eine eventuelle Diabetes-Erkrankung achten. Wenn Sie merken, dass sich bei Ihnen mehrere Risikofaktoren erfüllen, sollten Sie über eine rasche Änderung der Lebensgewohnheiten zur Vermeidung der Risikofaktoren nachdenken.

Ernährungstipps

Versuchen Sie regelmäßig sich basisch zu ernähren (viel Obst und Gemüse) und verwenden Sie dabei in der Küche möglichst oft pflanzliche Öle. Auch frische Kräuter (oder tiefgekühlt) sind wegen ihrer stark entsäuernden Wirkung und des hohen Gehaltes an Spurenelementen für eine gesunde ausgewogene Ernährung wichtig.
Fisch auf den Tisch! Essen Sie zweimal in der Woche Meeresfisch. Auch hier sollten Sie Ihrer Gesundheit zuliebe auf Bio-Qualität oder Wildfang achten.

Sport- Bewegung und Entspannung

Treiben Sie regelmäßig Sport! Idealerweis 3-mal in der Woche für mindestens 45 Minuten. Besonders schonende Ausdauersportarten wie Nordic-Walking, Radfahren oder Schwimmen eignen sich hierzu ganz hervorragend.
Suchen Sie gezielt nach Ruhepausen. Permanenter Stress und Dauerbelastung machen krank. Erlernen und praktizieren Sie Entspannungsübungen wie Autogenes Training, Yoga oder die Muskelentspannung nach Jacobson.

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Das Präparat enthält rein pflanzliches, hochgereinigtes Arginin in Bio-Qualität mit wertvollem Vitamin B6, Vitamin B12 und Folsäure, ist sehr gut verträglich und rezeptfrei in der Apotheke erhältlich.

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